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GARTENFEUER SIND NICHT MEHR GESTATTET!HEXENFEUER MÜSSEN GENEHMIGT WERDEN!

Gartenfeuer sind nicht mehr gestattet!

Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist künftig verboten. Das Landratsamt des Erzgebirgskreis als untere Abfallbehörde informierte über das generelle Verbot des Verbrennens pflanzlicher Abfälle:
Am 22.03.2019 ist das Gesetz über die Kreislaufwirtschaft und den Bodenschutz im Freistaat Sach-sen (Sächsisches Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz – SächsKrWBodSchG) in Kraft getre-ten. Gleichzeitig ist die Pflanzenabfallverordnung vom 25.09.1994 (SächsGVBl. S 1577) außer Kraft getreten. Die bisher bestehende Ausnahmeregelung, der Beseitigung von pflanzlichen Abfällen aus nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken unter bestimmten Voraussetzungen ist damit weggefallen und ein Verbrennen dieser Abfälle nicht mehr zulässig.
Nach den Regelungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) vom 24.02.2012 (BGBl. I S. 212), sind pflanzliche Abfälle, wie alle anderen Abfälle, vorrangig zu verwerten (§ 7 Abs. 2 KrWG). Abfälle, die nicht verwertet werden, sind ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit zu beseitigen (§ 15 KrWG). Die Beseitigung darf grundsätzlich nur in dafür zugelassenen Anlagen (§ 28 KrWG) erfolgen.
Pflanzliche Abfälle aus privaten Haushalten müssen dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (§ 17 Abs. 1 KrWG), hier dem Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen, überlassen werden, wenn sie nicht auf dem Grundstück auf dem sie angefallen sind, verwertet werden können (z. B. Kompostierung). Hierfür stehen umfangreiche und flächendeckende Entsorgungsmöglichkeiten in Form von Wertstoffhöfen, Grünschnittsammelplätzen oder die Nutzung der Biotonne zur Verfügung.

Hexenfeuer müssen von der Großen Kreisstadt Aue- Bad Schlema genehmigt werden

Die Regelungen für Lager- oder Traditionsfeuer in Zuständigkeit der Kommunen als Ortspolizeibehörden bleiben hiervon unberührt. Dennoch sind die traditionellen Hexenfeuer am 30. April genehmigungspflichtig. Sie werden nicht auf zwei Stunden Brenndauer beschränkt.
Diese Feuer sind rechtzeitig im Ordnungs- u. Umweltamt der Stadtverwaltung Aue- Bad Schlema zu beantragen. Die Antragsformulare sind in der Information der Stadtverwaltung Aue erhältlich oder im Internet unter www.aue.de abrufbar. Es wird bei Genehmigung eine Gebühr erhoben.
Die Feuer dürfen nicht der Abfallentsorgung dienen (§28 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz)
Abfälle in diesem Sinne sind z.B.: lackierte Hölzer, Spanplattenreste, Fensterrahmen, Wiesen-, Garten- und Stallgut. Hinweis zum Tierschutz: bereits länger aufgestapelte Reisighaufen dienen wildlebenden Tieren als Unterschlupf oder Brutstätte, daher sind die Häufen vor dem Abbrennen nochmals umzusetzen.

Für offene Feuer, bei denen der Abstand zum Wald weniger als 100 m beträgt, muss bei der unteren Forstbehörde im Landratsamt Erzgebirgskreis eine Genehmigung beantragt werden.
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