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ELEKTROMOBILITÄT IN AUE

Ist Sachsen nur in den Großstädten auf die Elektromobilität vorbeireitet, wie es vor kurzem in den Medien berichtet wurde? Wenn ja, gäbe es in 70 Prozent aller Gemeinden keine öffentlichen Ladesäulen. Vor allem in den ländlichen Regionen fehle es an entsprechender Technik, wie aus einer Studie der TU Dresden im Auftrag der Sächsischen Energieagentur (Saena) zitiert wird. Rund 350 Ladeorte mit fast 900 Ladepunkten führe die Studie für den Freistaat auf. Nahezu die Hälfte davon seien in den drei Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz aufgestellt.
In fast drei Viertel aller Gemeinden seien demnach keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte zu finden.
Die gute Nachricht daran ist, dass Aue demnach offenbar zu den wenigen gut ausgerüsteten Städten und Gemeinden zählt und im Vergleich mit den Großstädten mithalten kann.
Bereits im Dezember 2014 wurden von den Auer Stadtwerken Stromladesäulen für Elektrofahrzeuge in der Lessingstraße und auf dem Gelände der Firma Oppel (Damaschkestraße) eingerichtet. Anfang Juni 2017 kam im Gelände des Helios Klinikums eine weitere Strom-tankstelle hinzu. Ein weiterer möglicher Standort für eine Ladesäule ist in der Auer Innenstadt vorgesehen und wird derzeit geprüft. Die Ladesäulen in Aue werden vorerst im Messmodus betrieben, das heißt die Strombetankung ist für Kunden kostenlos.
Laut Statistik gibt es selten mehr als fünf Ladungen am Tag. Das ist auch in Aue nicht anderes. 2017 nutzten 177 Fahrzeuge die Stromtankstelle in der Lessingstraße, 162 Fahrzeuge die Ladesäule in der Damaschkestraße sowie 42 Fahrzeuge die auf dem Gelände des Helios Klinikums.
Dresden liegt beispielsweise laut den Berichten mit 36 Ladungen an der Spitze. Ob das an Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert und seinem Bekenntnis zur Elektromobilität liegt, lässt sich nur vermuten. In seinem Grußwort bei der Mitgliederversammlung des Vereins sächsischer Bürgermeister im Dezember 2017 berichtete er von seinen Erfahrungen mit Elekt-roautos.
Nicht nur, wenn es bei Veranstaltungen um Klimaschutz und Energie geht, fährt er bevorzugt mit dem Elektrofahrzeug vor, selbst wenn das bedeutet, dass man die letzten Kilometer ohne Heizung, bzw. Klimaanlage, Radio und gedrosselter Geschwindigkeit zurücklegt, um Strom zu sparen und das Ziel zu erreichen. So scheut er auch längere Distanzen nicht. Von einem unzureichenden Netz an Ladestationen und den Tücken der Technik kann er ein Lied singen.
Auch in der Auer Stadtverwaltung wird ein Elektrofahrzeug angeschafft. Mit der geplanten und vom Stadtentwicklungsauschuss abgesegneten Anschaffung eines Elektromobils für den Städtischen Betriebshof will man weiterhin in Aue eine Vorbildfunktion in Sachen Energiewende und Umweltschutz erfüllen.
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