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Stadtentwicklung: sozial, nachhaltig - und europäisch gefördert

 

Die große Kreisstadt Aue beteiligt an dem Förderprogramm aus dem Europäischen Sozialfond „Nachhaltige Soziale Stadtentwicklung“. Über das Förderprogramm sollen bis 2021 niedrigschwellige, soziale Projekte innerhalb einer für die Stadt Aue festgelegter Gebietskulisse unterstützt werden. Als Voraussetzung für die Teilnahme am Programm, wurde ein gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept erarbeitet.

Die Erstellung dieses Konzeptes erfolgte in einem offenen, transparenten und kooperativen Verfahren mit den im Gebiet “Mittelpunkt Aue“ aktiven Einrichtungen und Organisationen. In dessen Rahmen wurden Ziele und Projektansätze entwickelt. Einrichtungen und Organisationen, die in der Stadt aktiv sind, wurden angeschrieben und öffentlich aufgerufen, sich an der Erarbeitung des Handlungskonzeptes zu beteiligen.

Gesucht wurden außerdem innovative Projektideen für das Gebiet „Mittelpunkt Aue“. Der Aufruf richtete sich an die freien Träger, Vereine, gemeinnützige Institutionen und Einzelpersonen, welche Angebote für das Gebiet „Mittelpunkt Aue“ bis zum Jahr 2021 entwickeln wollen. Ziel ist dabei die nachhaltige Verbesserung der Situation von benachteiligten Menschen in dem Stadtgebiet, sowie die soziale und berufliche Integration.

Gefördert werden folgende Themenbereiche:

• Kinder- und Jugendbildung, Familienangebote
• Erwachsenenbildung/ lebenslanges Lernen
• Soziale Eingliederung und Integration in Beschäftigung
• Netzwerkbildung der Klein- und Kleinstunternehmer im Quartier

Das Projekt- und Quartiersmanagement

Am 16.01.2017 ist der Rahmenbescheid für das „Projekt- und Quartiersmanagement“ in der Stadtverwaltung Aue eingegangen. Damit fiel der Startschuss für eine nachhaltige soziale Stadtentwicklung in der Großen Kreisstadt Aue. Die Große Kreisstadt Aue erhält insgesamt 540.412,00 € über den Europäischen Sozialfonds. Durch die Zuwendung werden Vorhaben zur Förderung von Bildung, Beschäftigungsfähigkeit und Integration in der Stadt Aue finanziert. Zukünftig werden zwei Quartiersmanager für Vereine, Organisationen und andere aktive Akteure als Ansprechpartner im Rahmen der nachhaltigen sozialen Stadtentwicklung tätig sein. Die beiden Quartiersmanager waren schon bei der Erstellung des Gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes(GIHK) als Projektkoordinatoren beteiligt. Nun sind sie für die ordnungsgemäße Umsetzung der bewilligten Einzelvorhaben nach der Richtlinie „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung 2014-2020“ zuständig. Des weiteren werden die Quartiersmanager durch Mikroprojekte wie z. B. einer
Quartiersmesse, Stadtteilspaziergängen und einem Quartiersmagazin u.a. zu einer Verbesserung der Bürgerbeteiligung
und des Stadtimages beitragen.

In den Jahren 2017- 2021 werden insgesamt 10 Projekte zur Verbesserung der sozialen Lage im Gebiet „Mittelpunkt Aue“ durchgeführt. In 2017 starten fünf Einrichtungen mit der Umsetzung ihrer Vorhaben u. a. der Förderverein Jugend-, Kultur- und Sozialzentrum Aue e. V. mit dem Projekt „Kompetenz kann ich lernen“ bei dem Kinder und Jugendliche aus einem sozial benachteiligten Umfeld durch Präventionsmaßnahmen über wichtige Themen wie Sexualität, Mobbing, Umgang mit dem Smartphone, etc. sensibilisiert werden. Aber auch der Zoo der minis e.V. wird mit dem „miniCLUB“ die gesellschaftliche Integration von Kindern aus sozial benachteiligten Familien fördern.

Das Projekt- und Quartiersmanagement ist in der Stadtverwaltung Aue ansässig.

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Ansprechpartner

Samira Bouslimi
Annabell Illig


Große Kreisstadt Aue
Hauptamt
Projektmanagement Nachhaltige Soziale Stadtentwicklung

Tel.: 03771 281 151
Fax: 03771 281 234

E-Mail: samira.bouslimi@aue.de
E-Mail: annabell.illig@aue.de

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