Stadt Aue
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Rundgang im Stadtmuseum

 

Ausstellungsraum ( Untergeschoss )

Ausstellungsraum des Museum

In diesem Raum präsentiert sich dem Besucher bergmännische, bäuerliche und kleinbürgerliche Wohnkultur des 18. und 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Möbel und Hausrat aus den Erzgebirgsstuben jener Zeit können betrachtet werden.

Ausstellungsraum ( Obergeschoss )

Museum Raum im OG

In chronologischer Folge werden die wesentlichen Etappen der historischen Entwicklung im Auer Tal anhand wertvoller Exponate dargestellt. Prähistorische Werkzeuge verweisen darauf, dass mit großer Wahrscheinlichkeit bereits vor einigen tausend Jahren Menschen durch den Talkessel und dessen Umgebung gezogen sind. Vorwiegend Bodenfunde zeugen von der mittelalterlichen Besiedlung unserer Region. Die Frühzeit der Stadt wird mittels Sachzeugen des Handwerks, durch Bild- und Schriftgut belegt. Produkte und andere histor. bedeutsame Sachzeugen künden von der Industriealisierung und verkehrsmäßigen Erschließung des Auer Tales im 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Damals wurde Aue zu einer bedeutsamen Industriestadt in Westsachsen.

Ausstellungsraum 2 ( Obergeschoss )

Hier können unsere Sonderausstellungen besichtigt werden. Zudem sind Ereignisse der Stadtgeschichte und historische Stadtansichten des 19. Jahrhunderts durch Zinnfigurendioramen dargestellt.

Knappschaftssaal ( Obergeschoss )

Knappschaftssaal

Sachzeugen der lokalen und regionalen Bergbaugeschichte und Schautafeln vermitteln dem Besucher einen Eindruck von der Arbeit und Lebensweise des Bergmannes in früherer Zeit. Unter anderem sind Gezähe, Grubengeleucht im Wandel der Zeit, Bergmannstracht und Schriftgut zu sehen. Belegt ist die Zeitspanne zwischen Spätmittelalter und den Anfängen des Bergbaus der SDAG Wismut in der Neuzeit. Schönes Gebrauchszinn und wertvolles Porzellan veranschaulichen die weitere Verarbeitung der Hauptabbauprodukte des Auer Altbergbaus. Mit Kaolin aus Aue gelang J. F. Böttger die erstmalige Herstellung von weißem Porzellan in Europa. Im Knappschaftssaal finden Veranstaltungen wie Vorträge und Heimatabende statt. Gegen ein Nutzungsentgelt kann er für Veranstaltungen bestellt werden.

Bet- und Glockenstube

Andeutungsweise zeigt ein aufgefahrener kurzer Stolln Größenordnung und Ausbau zur Zeit des Zinnabbaus am Heidelsberg. Die Arbeitsmittel der Geologen und Porträts verdienstvoller Montanwissenschaftler und Heimatforscher sind zu besichtigen. Dazu wird eine Sammlung einheimischer Mineralien gezeigt.

Schaustollen

Im 1973 neu aufgewältigten Originalstolln bekommt der Besucher einen Einblick von der schweren und gefahrvollen Tätigkeit des Bergmannes. Neben verschiedenen Ausbauarten des Bergbaus sind Abbauprozesse im Original und Modell nachgestaltet und Bergbautechnik der jüngeren Vergangenheit kann betrachtet werden.

 
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