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Stadtgeschichte

 
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Zeittafel

965
Der arabische Händler Ibrahim ibn Jacub beschreibt eine Reise von Magdeburg nach Prag. Für die Durchquerung des "Miriquidi" genannten wilden, dunklen Waldgebietes habe er drei Tage gebraucht. Diese Aussage ist die älteste uns bekannte Erwähnung der Gegend, in der sich die Stadt Aue befindet.

1118
Als Grenzpunkt des Zwickauer Kirchensprengels wird der Zusammenfluss von Schwarzwasser und Mulde genannt. Damit findet das Gebiet des Auer Talkessels erstmals urkundlich Erwähnung.

1173
Auf dem Hoftag zu Goslar bestätigt Kaiser Friedrich I. die Gründung für ein neu zu errichtendes Klosters im Auer Talkessel.

1286
Von diesem Jahr ist die erste urkundliche Erwähnung der dörflichen Ansiedlung "Awe" überliefert. Ihre Flur erstreckte sich beidseits der Mulde, oberhalb des Zusammenflusses von Mulde und Schwarzwasser.

1400
Aus diesem Jahrhundert stammen Zeugnisse über das Bauerndorf Aue, das sicher unmittelbar nach Gründung des Klösterleins angelegt wurde.

1470
Melchior Lotter, einer der bedeutendsten deutschen Drucker aus der Frühzeit der Buchdruckerkunst wird in Aue geboren. Er arbeitet sich zum ersten Leipziger Buchdrucker und Buchhändler empor und bringt 1517 Luthers 95 Thesen als Plakatdruck heraus.

1479
Bauern der Dörfer Aue und Zelle schürfen nach Zinn und Silber.

1501
Im Bärengrund ist Silberbergbau im Gange. Bereits 1519 schmilzt eine Silberhütte im Kuttengrund die Silbererze.

1525/26
Aufständische Bauern und Bergknappen plündern Klösterlein Zelle. 1526 wird das Eisenwerk Auerhammer urkundlich erwähnt. Der Siedlungskern des heutigen Stadtteils Auerhammer bildet sich heraus.

1527
Klösterlein Zelle wird aufgelöst. Das Stift St. Moritz zu Naumburg verkauft den Besitz an den sächsischen Kurfürsten.

1528
Die Reformation wird in Zelle eingeführt, ein Jahr später hält sie Einzug in Aue.

1550
Südwestlich des Dorfes Aue werden in jenem Jahre einige Güter zur Steigerung der Getreideproduktion angelegt. Die Streusiedlung Neudörfel nimmt damit ihren Anfang.

1556
Der Bau des Floßgrabens für den Transport von Grubenholz von der Mulde bei Bockau bis nach Oberschlema beginnt. Er ist 1559 fertiggestellt.

1573
Um Aue herrscht eine große Dürre, es gibt Waldbrände, alle Gewässer vertrocknen, die Mühlen und Hämmer stehen still und eine Hochwasserflut im Auer Tal verwüstet sämtliche Brücken. Die "Große Flut" zerstört auch Teile des Filzteichdammes, dessen Wasser sich verheerend durch Zschorlau, Auerhammer und Aue wälzt.

1581
Das Dorf Aue verfügt über ein Spital.

1592
Aue erhält mit finanzieller Unterstützung des Kurfürsten ein Wirtshaus mit Türmchen und Uhr. Es dient nach dem Erhalt des Stadtrechts auch als Rathaus.

1599
Die Pest wütet im Auer Tal, ebenso in den Jahren 1625 und 1633.

1625 - 28
Es erfolgt der Bau einer größeren Kirche.

1627
Kurfürst Johann Georg I. verleiht Aue das Privileg, alljährlich zu Bartholomäus (27. August) einen Markt abzuhalten.

Aue Panorama um 1628

1627
Kurfürst Johann Georg I. verleiht Aue das Privileg, alljährlich zu Bartholomäus (27. August) einen Markt abzuhalten.

1632
Aue erhält einen zweiten Jahrmarkt, den Katharinenmarkt (25. November).

1633
Am 4. August dringen während des 30-jährigen Krieges Truppen des kaiserlichen Generals Holk erneut in Aue ein und brennen Aue und Auerhammer bis auf die Grundmauern nieder.

1635
Veit Hans Schnorr der Ältere gründet das erste sächsische Blaufarbenwerk in Niederpfannenstiel. Diese Ortsbezeichnung, für die um das Werk nach und nach entstandenen Wohnhäuser, bürgerte sich erst später ein.

1642
Auf dem Altmarkt wird ein Rathaus gebaut. Es stand bis 1907.

1661
Man stößt beim Bau eines Bierkellers auf einen Zinnerzgang. Es setzt der Zinnbergbau ein. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts werden am Heidelsberg rund 28 000 Zentner Zinnerz gefördert.
Eine Wasserflut verwüstete das gesamte obere Erzgebirge. Betroffen waren auch die Brücken von Aue.

1663
Die Zinnschmelzhütte wird gebaut, die bis 1803 in Betrieb ist. Das Schmelzhüttenviertel nimmt seinen Anfang. Nach Stilllegung der Schmelzhütte wird diese zum Ausgangspunkt der Sächsischen Metallwarenfabrik August Wellner Söhne. Das alte Huthaus der Hütte ist noch erhalten geblieben.

1682
In Auerhammer wird das erste sächsische Walzwerk mit einer Kreismesserschere aufgebaut.

1698
Bergleute stoßen im Grubenfeld des "Roten Andreas", einer Eisenzeche am Lumpicht, auf Kaolin. 1700 mutet Veit Hans Schnorr der Jüngere die "Weiße Andreas Fundgrube". 1708 gelangt Kaolin nach Dresden in die Hände J. F. Böttgers. Diesem gelingt es damit, das erste weiße Porzellan in Europa herzustellen. Rund 150 Jahre wird Auer Kaolin nach Meißen geliefert. 1855 stellt man die Förderung des Rohstoffes ein.

1716/19
In Aue werden die beiden über Mulde und Schwarzwasser führenden Brücken aus Stein erbaut. Die Holzbrücken fielen wiederholt Wasserfluten und Hochwasser zum Opfer.

1759
Während des Siebenjährigen Krieges wird die Stadt Schauplatz eines Gefechts zwischen österreichischen und preußischen Soldaten. Die Kriegshandlungen bewegen sich zwischen dem Blaufarbenwerk und den Bechergütern.

1771/72
Durch witterungsbedingte Missernten entsteht im Erzgebirge große Hungersnot. In Aue kommen dadurch etwa 200 Menschen um.

1783
Am 4. Februar bricht der Damm des Filzteiches. Die Wasserflut fordert Menschenleben, Gewerbeanlagen in Auerhammer und Aue werden vernichtet und die Fluren verwüstet.

1815
Aue zählt 711 Einwohner. Die wichtigsten Beschäftigungen sind neben Bergbau und Steinbrechen, Waldarbeiten, Ackerbau, Spitzenklöppelei sowie die Herstellung von Blechlöffeln, Eisenwaren und Blauer Farbe.

1823
Dr. Ernst August Geitner erfindet das "Argentan", eine als Silberersatz dienende Legierung, die man schon lange in Europa suchte.

Auerhammer Argentanfabrik um 1850

1829
Aus den Resten des alten Eisenwerkes Auerhammer errichtet Dr. Geitner die erste Argentanfabrik, mit der der älteste Zweig der Auer Metallwarenfabrikation, die Argentan- und Neusilberindustrie, begründet wird. In den folgenden Jahrzehnten setzt eine rasche Industrialisierung im Auer Tal ein. Neben Besteck- und Textilfabriken entstehen zahlreiche Maschinenbaubetriebe.

1839
Statt eines Stadtschreibers wird ein Bürgermeister eingesetzt, der nun mit Ratsmännern und Stadtverordneten die Stadt verwaltet. Eine königlich-sächsische Postexpedition nimmt ihren Dienst auf. So bezeichnete man im damaligen Königreich Sachsen eine kleine, meist nebenberuflich geleitete Postanstalt. Aues erstes "Postamt" ist im Haus neben dem Hotel "Blauer Engel" untergebracht.

1858
Die erste Eisenbahn fährt ins Westerzgebirge. Am 15. Mai wird die Eisenbahnlinie Zwickau – Aue – Schwarzenberg in Betrieb genommen.

1860
In Aue gibt es die ersten Petroleum-Straßenlaternen.

1862
Mit Gründung des Allgemeinen Turnvereins beginnt die Sportbewegung in Aue.

1863
In Aue entstehen zahlreiche Vereine wie der Frauenverein, der Gesangsverein "Liederkranz", der Jugendverein "Konkordia", der Bürgerverein, ein Spar- und Kreditverein sowie der Arbeiter-, Militär- und Gewerkeverein.

1867
Die erste Apotheke wird am 20. November im Haus Bahnhofstraße 8 eröffnet. Sie zieht später in das 1868 gebaute Eckhaus am Markt um. Seit 1925 trägt sie den Namen "Markt-Apotheke".

1869
Mit Dr. Mathesius praktiziert zum ersten Mal ein Arzt in der Stadt.

Auer Altmarkt um 1900

1870
Der Allgemeine Turnverein Aue gründet eine Turner-Feuerwehr. Damit sind die Anfänge der Freiwilligen Feuerwehr in der Stadt gegeben.

1875
Die Eisenbahnstrecke Chemnitz - Thalheim - Zwönitz - Aue - Schöneck - Adorf wird dem Verkehr übergeben. Aue wird Eisenbahnknotenpunkt.

1877
Die Deutsche Fachschule für Blecharbeiter öffnet in der Neustadt ihre Pforten. Sie ist die erste ihrer Art in Deutschland und zeitweise von Schülern aus ganz Deutschland besucht. Im gleichen Jahr nimmt die notwendig gewordene neue Volksschule an der Schwarzenberger Straße ihren Unterrichtsbetrieb auf. Hierher verlegt die städtische Verwaltung ihre Amtsräume.

1878
Durch Dr. Köhler, Seminaroberlehrer in Schneeberg, wird im Gasthof "Zur Eiche" der Erzgebirgsverein gegründet. Aue richtet eine Gendarmeriestation ein.

1881
In der Stadt wird eine Sparkasse eingerichtet. Lange Zeit hat sie ihre Räumlichkeiten im Stadthaus.

1883
Die Volksschule in Zelle wird eingeweiht. 1911 bis 1927 beherbergt dieses Gebäude die Gewerbeschule, später die Oberrealschule und von 1958 bis 1964 die Sonderschule.

Muldenthalbrücke´um 1900

1887
Die erste Wasserleitung wird gebaut.

1888
Es erfolgt die Gründung einer Stadtkapelle. Damit beginnt die mehr als 100-jährige Geschichte des heutigen Erzgebirgischen Sinfonieorchesters.

1890
Ein Gaswerk wird in Betrieb genommen, das Gaslicht kommt auf.

1892
Die Beschleusung der Stadt beginnt.

1893
Am 3. September findet die feierliche Weihe der "St. Nicolai Kirche" statt. Es wird mit der Anlage eines Stadtparks auf dem Heidelsberg begonnen.

1895
In Aue gründet sich ein Verschönerungsverein mit der Aufgabe, "die Stadt hinsichtlich ihrer gemeinnützigen Anlagen zu verschönern und dergleichen Einrichtungen zu schaffen und zu unterhalten".

1896
Die heutige Albrecht-Dürer-Schule wird eingeweiht.

1897
Mit dem Anschluss der Landgemeinde Zelle an Aue beginnen die Eingemeindungen der Nachbarsiedlungen: 1921 Gutsbezirk Niederpfannenstiel, 1922 Gutsbezirk Klösterlein, 1929 Alberoda, 1930 Auerhammer mit Neudörfel, 1937 Brünlasberg.

1898
Die Schule Alberoda wird gebaut.

1900
Das Stadthaus wird eingeweiht. Der Bau erfolgte nach den Entwürfen des Stadtbaumeisters Püschmann. Die Stadtbevölkerung ist auf 15 204 angewachsen. Das Amtsgericht wird gebaut und am Markt entsteht das erste Kaufhaus.

1901
Am 1. November nimmt ein Königliches Amtsgericht seine Tätigkeit auf. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war Aue dem Amtsgerichtsbezirk Schneeberg zugeordnet.

1902
Die erste Bürgerschule wird eröffnet, 1927 in Pestalozzischule umgewandelt und 1996 zieht das Gymnasium ein. Seit 2001 ist sie Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Sozialwesen.

Blick auf das Stadthaus um 1900

1903
Erstmalig wird die Stadt an das Stromnetz angeschlossen. Der Verschönerungsverein führt zum ersten Mal im Heidelsberggelände ein Parkfest durch. Es wurde für einige Jahrzehnte zum beliebtesten Volksfest des Erzgebirges. Im gleichen Jahr errichtet die evangelisch-methodistische Kirchgemeinde ihre Christuskirche an der Thomas-Mann-Straße.

Parkwarte um 1900

1905
Der Verschönerungsverein Aue weiht die Parkwarte als Gaststätte mit Aussichtsturm ein. Er gab ihr den Namen "König-Friedrich-August-Warte". Auf einem Teil der sogenannten Waltherwiese, hinter dem Stadthaus, legt die Stadt eine Teich- und Parkanlage an. Sie wird 1908 in "Königin-Carola-Anlage" umbenannt.

1907
Durch den Kaufmännischen Verein wird eine Handelsschule an der Kantstraße eröffnet.

1908
Das Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft wird eingeweiht.

1911
Für die Freimaurerloge "Zu den drei Rosen" wird das Gebäude Schneeberger Straße 32 gebaut. 1935 richtet sich darin die Sparkasse ein. Nach 1935 dient es kulturellen Zwecken. Von 1956 bis 1989 ist es Sitz des "Klubs der Intelligenz".Für das 1897 eingemeindete Dorf Zelle wird das Schulhaus an der Gabelsbergerstraße in diesem Jahr als Volksschule eingeweiht. Das Schulgebäude beherbergt heute das Clemens-Winkler-Gymnasium.

1913
Das heutige Postgebäude wird eingeweiht.

1914
Aue erhält mit den Apollo-Lichtspielen in der Bahnhofstraße ein mit allen Bequemlichkeiten der Neuzeit ausgestattetes Lichtspieltheater. 1965 wurde es zu einer Turnhalle umgebaut. Die im Volksmund auch "Grüne Kirche" genannte Friedenskirche auf dem Zeller Berg wird eingeweiht.

1915
Nach zweijähriger Bauzeit findet die Weihe der Katholischen Kirche statt.

1924
Das Finanzamt bezieht ein eigenes Gebäude an der Pestalozzistraße und das Sächsische Diakonissenhaus "Zion" siedelt aus Rathen in das ehemalige Pillingsche Sanatorium über.

1927
Die Landwirtschaftsschule und die Verbandsgewerbeschule, das heutige Haus 2 des Clemens-Winkler-Gymnasiums werden eingeweiht.

1928
Die Einweihung des städtischen Stadions findet statt.

1931
Das Stadtkrankenhaus wird eröffnet.

1934
Im Logengebäude findet die erste deutsche Krippenschau im Erzgebirge statt. Weihnachtskrippen aus Bayern, Westfalen, Franken, Tirol und dem Erzgebirge sind zu bestaunen.

1935
Die Sommerrodelbahn auf dem Heidelsberg ist fertiggestellt. Sie wird zu einer Attraktion des Parkfestes bis Ende der 50er Jahre. Am 8. Dezember erfolgt der erste Spatenstich zum Bau der Bahnhofsbrücke. In der Vorweihnachtszeit 1936 wird auf dem Marktplatz erstmals die große Pyramide aufgestellt.

1937
Die Bahnhofsbrücke wird dem Verkehr übergeben. Sie überspannt die Gleisanlagen und die Mulde und war damals Europas größte Spannbetonbrücke Im gleichen Jahr wird der Stadtgarten umgestaltet, der Anton-Günther-Platz sowie die Heimathalle eingeweiht.

1938
Im Dezember findet die Eröffnung des neuen Auer Kinos am Postplatz statt.

1945
Aue bleibt, nach dem Ende des zweiten Weltkrieges am 8. Mai und bis zum Einrücken sowjetischer Truppen im Juni, unbesetzt. Ein antifaschistischer Aktionsausschuss regelt die Geschicke der Stadt.

1946
Mit dem am 30. Juni stattfindenden Volksentscheid über die entschädigungslose Enteignung der Kriegsschuldigen und Naziaktivisten setzt die Sozialisierung der Wirtschaft ein. In der Folge entstehen volkseigene Betriebe. Der Uranerzbergbau beginnt im Auer Gebiet.

1947
Zu Beginn des Jahres erfolgt die Umbenennung des Landkreises Schwarzenberg in Landkreis Aue. Er wird im Dezember 1951 in die Kreise Aue und Schwarzenberg geteilt. 1947 wird eine Zweigniederlassung der in der Sowjetunion gegründeten Aktiengesellschaft der Buntmetallindustrie mit dem Namen "Wismut" in Aue errichtet. 1948 entsteht das Objekt 09, aus dem 1968 der Bergbaubetrieb Aue hervorgeht.

1950
Auf dem Zeller Berg beginnt der Wohnungsbau. Am 20. August erfolgt die Einweihung des Auer "Otto-Grotewohl-Stadions".

1952
Die Kreispoliklinik in der R.-Luxemburg-Straße, das heutige Ärztehaus, nimmt ihre Arbeit auf.
Im Zeitraum von 1952 bis 1956 wurden die Erweiterungsbauten des Helios-Klinikums Haus2, Haus 3 und Haus 4 errichtet.

1955
Es beginnt der Bau des Kulturhauses. Der Schulneubau in Auerhammer wird eingeweiht.

1958
Das Kulturhaus und die heutige Grund- und Mittelschule Aue-Zelle werden eingeweiht.

1960
Der Aufbau des Tiergartens beginnt.

1962
Im Auer Stadtgarten wird eine Freilichtbühne gebaut. Die Darbietung eines großen erzgebirgischen Weihnachtsabends im Plenarsaal des Rates des Bezirkes Karl-Marx-Stadt führt zur Entstehung des Erzgebirgsensembles.

1963
Zum ersten Mal wird das "Fest des Liedes und des Tanzes" gefeiert.

1964
Das Tanzorchester Aue gründet sich. Die Schule auf dem Heidelsberg wird eröffnet.

1969
Der Auer Altmarkt wird umgestaltet. Auf dem Brünslasberg beginnt der Wohnungsneubau. Damit sind nahezu alle Anhöhen in Aue besiedelt.

1973
Aue feiert sein 800-jähriges Bestehen. Die Traditionsstätte Erzbergbau, das heutige Stadtmuseum, wird der Bestimmung übergeben.

1976
Die Volksschwimmhalle mit Sauna wird übergeben.

1985
Das Feierabend- und Pflegeheim auf dem Zeller Berg nimmt die Arbeit auf.

1989
Ab Oktober fordern die Bürger bei Montagsdemonstrationen einen Wandel im Land.

1990
Aue und Solingen besiegeln mit Unterzeichnung einer Urkunde am
26. April ihre Städtepartnerschaft. Am 31. Mai konstituiert sich, nach den am 6. Mai stattgefundenen Wahlen der Volksvertretungen in den Gemeinden und Landkreisen, das erste frei gewählte Stadtparlament nach 1946.

1993
Am 1. Februar erhält das Kreisgericht wieder den Namen "Amtsgericht" und Aue bekommt die Postleitzahl 08280.

1994
Am 22. Juli erfolgt der erste Spatenstich für das Gewerbegebiet Alberoda.
Aue ist seit 1. August durch die vom Sächsischen Landtag beschlossene Kreisgebietsreform Kreisstadt des Landkreises Aue Schwarzenberg.

1996
Das Feuerwehrdepot wird übergeben und das Berufsschulzentrum an der Rudolf-Breitscheid-Straße eröffnet.
Der Bergbaulehrpfad "Museum - Vestenburger Stollen - Weiße Erdenzeche" wird durch ABM-Kräfte angelegt.

1998
Am 1. Januar erfolgt die Übernahme des Auer Klinikums in die Trägerschaft durch die Helios-Klinikum Aue GmbH. Der erste Spatenstich für den Neubau der Staatsstraße 222 (Becherweg) wird vollzogen.
Die Stadt begeht ihre 825-Jahrfeier, deren Höhepunkt der große Festumzug mit Teilnehmern in historischen Kostümen ist.
Der traditionelle Weihnachtsmarkt wird zum ersten Mal als "Raachermannelmarkt" begangen.

2000
Am 24. März wird der Verkehr auf der neuen Staatsstraße 222 (Becherweg) freigegeben.
Das Kulturhaus Aue und das Schloss Schwarzenberg werden zum Kulturzentrum des Landkreises Aue-Schwarzenberg zusammengefasst.
Auf dem Eichert wird das Pflegeheim "Aue-Eichert" am 13. Sept. eingeweiht.
Am 9. Dezember erfolgt die feierliche Übergabe der Neuapostolischen Kirche auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes.

2001
Das ehemalige Finanzamtgebäude wird an das Amtsgericht übergeben und wird Nachlassgericht und Grundbuchamt.
Das Pestalozzi- und das Clemens-Winkler-Gymnasium werden zusammen gelegt.
Nach erfolgreicher Sanierung wird das Alten- und Pflegeheim auf dem Zeller Berg eingeweiht.

2002
Im Zuge von Sanierungsarbeiten erfolgt der Abriss und Neubau der Schillerbrücke.
Nach tagelangen Regenfällen wird Aue am 12. und 13. August von einer Jahrhundertflut heimgesucht. Zahlreiche Betriebe, Einrichtungen und Privathaushalte sind in ungeahntem Ausmaß betroffen.
Im September wird der neue Bahnhofsvorplatz seiner Bestimmung übergeben.

2003
Die Fußballmannschaft des FC Erzgebirge Aue schafft den Aufstieg in die
2. Fußballbundesliga.
In einer ehemaligen Produktionshalle der Firma Textima wird nach umfangreichen Baumaßnahmen am 17. November ein Simmelmarkt eröffnet.

Die Stadt Aue geht eine Partnerschaft mit der nordböhmischen Stadt Kadan ein. Die Partnerschaftsurkunden werden am 30. November unterzeichnet.

2004
Der Auer Altmarkt wird grundlegend umgestaltet Aus dem Europäischen
Fonds für Regionalentwicklung werden 70 % der Baukosten refinanziert.

Im Rahmen der Rekonstruktion der Bahnstrecke Chemnitz-Aue richtet die
Erzgebirgsbahn am Stadion des FC Erzgebirge Aue einen Haltepunkt ein.

2005
Dem Geschäftsführer der Nickelhütte Aue GmbH, Herrn Peter Koch, wird
die Ehrenbürgerwürde der Stadt Aue verliehen. Die Verleihung erfolgte anläßlich des Neujahrsempfangs der Industrie-und Gewerbevereinigung Aue e.V. und der Stadt Aue.

Im Mai findet im Erzgebirgsstadion die 11. Weltmeisterschaft für belgische Schäferhunde statt.

Im Juli feiern die Auer mit ihren Gästen das 1. Auer Stadtfest im Zentrum der Kreisstadt.

2006
Am 23. Oktober 2006 wird der Autobahnzubringer S 255 für den Verkehr freigegeben.
Die Kosten für die 12 km lange Trasse mit drei großen Brückenbauwerken betragen 36 Mio Euro.

2007
Der Ehrenbürger der Stadt Aue und Geschäftsführer der Nickelhütte Aue GmbH, Herr Peter Koch, wird in Würdigung seines herausragenden ehrenamtlichen Engagements am 20. August 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

2008
Im Zuge der Neugliederung des Gebietes der Landkreise des Freistaates Sachsen verliert die Stadt Aue den Kreissitz.
Per Gesetz (Sächsisches Kreisgebietsneugliederungsgesetz, § 9) erhält die Stadt Aue, mit Wirkung ab dem 01. August 2008, den Status einer Großen Kreisstadt.

2009
An der Hakenkrümme wurde ein neues Erholungsgebiet übergeben. Auf fast 25000 Quadratmetern wurden eine Überflutungsfläche, eine Staumauer sowie eine Fischtreppe gebaut.
Der erste Abschnitt des Radwanderweges im oberen Tal der Zwickauer Mulde wurde am 14. Dezember im Stadtgebiet eröffnet.
Das Ortsgebiet Alberoda beging in diesem Jahr sein 825-jähriges Jubiläum.

2010
Der Tiergarten Aue feiert am 30. Mai sein 50-jähriges Bestehen.
Am 2. Juni wurde das Jubiläum 375 Jahre Blaufarbenwerk gefeiert.
Hans-Joachim Winkler, Nachfahre des berühmten Clemens Alexander Winkler, übergab dem Kreisarchiv per Schenkung, am 23. September, Akten der Nickelhütten-Pioniere. Der größte Schatz innerhalb der Schenkung waren sechs handschriftliche Briefe von Veit Hans Schnorr dem Jüngeren aus dem 17. Jahrhundert.

2011
Anlässlich des Neujahrsempfangs, am 21. Januar, wurde erstmalig die Auer Brückennadel an PD Dr. med. habil Christoph Rink und Rainer Hillebrandt, für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, verliehen.
Am 1. Oktober wurde das Denkmal "20 Jahre Friedliche Revolution" an der Ecke Poststraße-Schillerstraße feierlich eingeweiht.
Zum 100. Gründungstag des heutigen Clemens-Winkler-Gymnasiums wurden am 16. September vier Skulpturen eingeweiht.
Am 6. Oktober feiert die Albrecht-Dürer-Schule in Aue das 115. Jahr ihres Bestehens. Damit ist sie die älteste Schule in der Stadt, in der bis zum heutigen Tag durchgängig Unterricht erteilt wird.

 
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